GRI-Index in Online-Nachhaltigkeitsberichten.

Die Hypertextualität des Webs kann gerade für Nachhaltigkeitsberichte als zentrales Potenzial begriffen werden, z.B. in Bezug auf den GRI-Index.

Durch seine Hypertextstruktur ist das Netz für die Vernetzung von Inhalten prädestiniert. Online-Nachhaltigkeitsberichte bieten verschiedene Möglichkeiten um die Verknüpfung von nachhaltigkeitsbezogenen Faktoren und anderen Berichtsinhalten besonders transparent zu veranschaulichen.

Ein Beispiel dafür ist der GRI-Index:

Gerade für das Fachpublikum stellt der GRI-Index eine Art von Orientierungshilfe dar: Er gibt an, wo sich Informationen zu bestimmten Indikatoren im Bericht und auf „berichts-externen“ Seiten befinden. In “normalen” Online-Berichten werden die Quellen im GRI-Index direkt verlinkt (Beispiel: Linde Corporate Responsibility Bericht 2013). Technisch ist es allerdings mittlerweile auch möglich, dieses Prozedere umzudrehen: Mittels JavaScript können die Links und Indikatoren im GRI-Index automatisch ausgelesen werden. Durch die Kombination beider Informationen kann auf diese Weise – etwa in einer Service-Box – auf jeder einzelnen Seite angegeben werden, welche sozialen, ökologischen und ökonomischen GRI-Indikatoren im jeweiligen Text behandelt werden. Das erhöht die Transparenz für die Nutzer wesentlich.

Als erstes DAX-Unternehmen setzte Linde diese Technologie ein. Auf der Seite „Klimaschutz“ wird in der Servicemenü-Spalte angegeben, dass u. a. die Indikatoren EC2 (Finanzielle Folgen des Klimawandels) und EN16 (Treibhausgasemissionen) behandelt werden. Bei Klick auf die Indikatoren erscheint in einer Lightbox ein ebenfalls automatisch generierter Ausschnitt der GRI-Tabelle, der alle auf der Seite thematisierten Indikatoren samt Zusatzinformationen abbildet.

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